Die Fakten zur Debatte – in unserer Premiumübersicht
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( Link zum Originalbild | Urheber: Michael Gaida | Pixabay | frei )

Die aktuelle Debatte hat US-Präsident Trump ausgelöst, als er konkret von Großbritannien, Frankreich und Deutschland forderte, IS-Terroristen aus dem eigenen Land zurückzunehmen.  Hintergrund ist, dass Trump US-Truppen aus Syrien abziehen will und fürchtet, dass nach einem Abzug der USA gefährliche Terroristen aus kurdischer Haft freikommen könnten.

Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur gehen deutsche Sicherheitsbehörden davon aus, dass in Syrien etwa 40 deutsche IS-Kämpfer in kurdischer Haft sind. Gegen 18 von ihnen lägen deutsche Haftbefehle vor. In Deutschland ist laut einer Befragung des ZDF eine Mehrheit dafür, deutsche IS-Kämpfer zurückzuholen: „32 Prozent sind gegen ein Zurückholen auch auf die Gefahr hin, dass diese dann vor Ort freigelassen werden.“ Die Europäische Union handelt nicht einheitlich, jeder Mitgliedsstaat entscheidet selbst, ob und welche Terroristen er zurückholt und wie er mit ihnen umgeht, berichtet der ORF. Manche der deutschen Gefangenen sind öffentlich bekannt, etwa „Martin Lemke, der beim IS-Geheimdienst in der Kalifats-Hauptstadt Raqqa Karriere gemacht haben soll“, wie Georg Mascolo in der Süddeutschen Zeitung schreibt. Er geht davon aus, dass es bald noch mehr deutsche Gefangene gibt, wenn die letzten IS-Rückzugsorte von Kurden und ihren Verbündeten erobert würden. Denn anders als arabische IS-Terroristen bleibe ihnen dann nur, in Gefangenschaft zu gehen. „Die Deutschen können nicht einfach untertauchen,
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