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Die Mauer ist ein effektives Mittel gegen illegale Migration
Die Mauer ist ein effektives Mittel gegen illegale Migration
( Link zum Originalbild | Urheber: Quim Gil | Flickr | CC BY-SA 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Über fünf Milliarden Dollar für eine Mauer an der US-mexikanischen Grenze? Eine Bitte, die durchaus auf gesundem Menschenverstand beruht, findet der Politikwissenschaftler James Jay Carafano. In einem Beitrag für die HERITAGE FOUNDATION zeichnet er ein düsteres Bild davon, was seiner Meinung nach passieren könnte, wenn die USA nicht endlich ihre Grenzen sichern und illegale Immigration erfolgreich eindämmen. Das Vorhaben des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, für 5,7 Milliarden Dollar eine Mauer an der südlichen Grenze zu bauen, sei ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Mauer kann zukünftige „Migranten-Karawanen“ aufhalten

Die „Migranten-Karawane“, die momentan südlich der Grenze lagere, zeige, dass die USA dringend eine Mauer brauche, um illegale Immigration zu stoppen. Die Karawane sei außerhalb der USA organisiert worden, um zu zeigen, dass große Menschengruppen die Grenze illegal und straflos überqueren können. Das dürfe aber nicht passieren, schreibt Carafano, da sonst noch mehr Menschen dazu motiviert würden, illegal in die USA zu kommen.

Deshalb brauche die USA mehr Kontrolle an ihren Grenzen. Die Mauer könne dabei helfen, indem sie zum Beispiel Menschen abschrecke, illegal über die Grenze zu gelangen oder überhaupt den Weg zur Grenze anzutreten. Carafano macht sich in seinem Beitrag für die konservative HERITAGE FOUNDATION auch für zusätzliche Maßnahmen stark, die Trump umsetzen will:

  • Kinder von illegalen Immigranten sollen nicht mehr automatisch ein Recht auf Staatsbürgerschaft haben.
  • Die „catch and release“-Methode soll eingestellt werden. Hierbei werden verhaftete illegale Immigranten frei gelassen, wenn sie versprechen, zu einem Gerichtstermin wieder zu erscheinen. Laut Carafano tauchen die meisten jedoch unter und erscheinen nicht zu solchen Terminen.
  • Menschen, die sich illegal in den USA aufhalten, sollen konsequent deportiert werden.

Diese Maßnahmen, kombiniert mit einer Mauer, könnten die USA vor dem Chaos bewahren, das durch noch mehr illegale Immigration drohe. Die USA dürften nicht so enden wie Europa, schreibt Carafano. Denn das Beispiel Europa zeige, was passiere, wenn man die Grenzen öffnet und unkontrolliert Immigranten ins Land lässt: Die Bürger seien unzufrieden mit der Politik, Sicherheit werde ein großes Problem und es komme zu sozialen und wirtschaftlichen Unruhen. Wenn die Folgen unkontrollierter Immigration schon in Europa so schlimm seien, brauche man sich gar nicht vorstellen, wie das erst in den USA aussehen könnte.

„Weder Trump noch die Demokraten haben die Migranten-Karawanen kreiert, die gerade südlich von uns lagern. Die Karawanen wurden außerhalb der USA organisiert und losgeschickt, um zu demonstrieren, dass große Gruppen an Immigranten die Grenze illegal und straflos überqueren können – ein Ergebnis, das nur noch mehr illegale Immigration fördern wird.“

Der Beitrag wird empfohlen von: Stephanie Berens

Wer steckt dahinter?

James Jay Carafano
Kommt aus:USA
Politische Position:Die Heritage Foundation ist ein einflussreiches, konservatives Think Tank in den USA, das sich für eine Politik ausspricht, die auf freier Marktwirtschaft, wenig Regierungseinfluss, der Freiheit des Individuums, traditionellen amerikanischen Werten und einer starken nationalen Verteidigung beruht.
Arbeitet für/als:Vizepräsident des Instituts für Nationale Sicherheit und Außenpolitik der Heritage Foundation und Professor am Institute of World Politics
Was Sie noch wissen sollten:Carafano hat 25 Jahre lang im US-Militär gedient und danach an verschiedenen Universitäten gelehrt. Außerdem hat er in der Vergangenheit öfter den Kongress in Sachen Verteidigung und nationaler Sicherheit beraten und ist regelmäßig als Kommentator auf FOX NEWS, CNN und MSNBC zu sehen.
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