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Eine Mauer wird nichts gegen den Drogenschmuggel ausrichten können
Eine Mauer wird nichts gegen den Drogenschmuggel ausrichten können
( Link zum Originalbild | Urheber: Valerie Everett | Flickr | CC BY-SA 2.0 )

Das Argument in Kürze: 

Ein Argument, das Donald Trump und Befürworter der Mauer häufig ins Feld führen, ist, dass eine Mauer den Schmuggel von illegalen Drogen über die Grenze stoppen wird. Der Journalist German Lopez hält das für falsch. In einem Beitrag für VOX schreibt er, dass Drogen genauso gut über, unter, oder um die Mauer herum in die USA kommen werden.

Katapulte, Drohnen, Tunnel und U-Boote – Drogenkartelle sind kreativ

Die USA haben ganz klar ein Drogenproblem. Donald Trump sagte neulich in einer Rede, dass jede Woche 300 Amerikaner allein an den Folgen von Heroin sterben – 90 Prozent dieses Heroins komme über die südliche Grenze in die USA. Diese Zahlen stimmen, schreibt Lopez, aber eine Mauer werde das Problem noch lange nicht lösen. Lopez hat für seinen Beitrag zwei Forscher interviewt, die sich schon lange mit dem Drogenhandel an der Grenze beschäftigen. Sanho Tree vom Institute for Policy Studies und Christopher Wilson vom Mexiko-Institut am Wilson International Center for Scholars stimmen ihm zu, dass eine Mauer den Schmuggel allenfalls an andere Orte verlegen, aber keinesfalls eindämmen würde.

Vor allem harte Drogen, wie Kokain,

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