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Eine Mauer zum Grenzschutz ist moralisch akzeptabel
Eine Mauer zum Grenzschutz ist moralisch akzeptabel
( Link zum Originalbild | Urheber: Toksave | Wikimedia Commons | CC BY-SA 2.5 )

Das Argument in Kürze:

Kurz nach Beginn des längsten Shutdowns der US-Regierung  machte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, mit der These Schlagzeilen, Trumps geplante Grenzmauer sei nicht nur ineffektiv und teuer, sondern auch unmoralisch. Kommentatoren aus dem konservativen Lager bemühten sich in den Tagen danach, diesen Vorwurf zu widerlegen. Darunter auch Terence Jeffrey, ehemaliger Wahlkampfstratege vom republikanischen Präsidentschaftskandidaten Pat Buchanan und Chefredakteur von der konservativen Nachrichten-Plattform CNSNews. Seine Replique: Pelosi fehle eine logische Argumentationskette, um ihre Aussage aufrechterhalten zu können. „Eine Mauer an sich hat keine moralische Wertung.“

Die Wertung müsse von zwei Faktoren abhängig gemacht werden: erstens vom Zweck einer Mauer und zweitens der Frage danach, wie gut eine Mauer diesen Zweck erfüllt. Beides sei im Fall des Mauerbaus an der Grenze zwischen den USA und Mexiko moralisch unproblematisch. Erstens, weil Grenzsicherung ein legitimes, sowohl von Demokraten als auch Republikanern geteiltes politisches Ziel ist. Und zweitens, weil eine Grenzmauer Menschen deutlich weniger schade als die alternative Vorgehensweise: nämlich weiterhin auf Sicherheitsbeamte zu setzen, die die offenen Grenzen kontrollieren und Immigranten an der Grenze abfangen und verhaften müssen.

Grenzsicherung ist ein legitimes politisches Ziel

Um seinen Punkt klar zu machen,

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