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Volksbegehren für mehr Artenvielfalt: Wie du die Bienen von zu Hause aus retten kannst
Volksbegehren für mehr Artenvielfalt: Wie du die Bienen von zu Hause aus retten kannst
( Link zum Originalbild | Urheber: Sabine | Pixabay | CCO Public Domain )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

Guten Morgen,

Es ist das erfolgreichste Volksbegehren, das es jemals in Bayern gegeben hat: 18,4 Prozent der Wahlberechtigten haben nach vorläufigem Ergebnis beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zur Artenvielfalt unterschrieben. Als nächsten Schritt wird jetzt der bayerische Landtag über den Gesetzesentwurf diskutieren. Den hatten ÖDP, Grüne und mehrere Umweltorganisationen initiiert, zu den Forderungen gehören: Weniger Pestizide einsetzen, mehr Flächen für Biotope schaffen und Ökolandwirtschaft fördern.

Die Veränderungen zielen damit vor allem auf die Landwirtschaft ab. Allerdings können nicht nur Politik und Landwirtschaft etwas gegen das Artensterben tun – auch jeder Einzelne hat die Möglichkeit, etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen. Auf seiner Webseite empfiehlt der Radiosender egoFM zum Beispiel, Honig aus der Region zu kaufen. Nur 20 Prozent des in Deutschland verkauften Honigs stammen dem Beitrag zufolge aus Deutschland. Außerdem kann man Mitglied in einem Imkerverband werden. Das hilft Bienen, weil man in dem Rahmen Bienenwaben betreut. Eine weitere Möglichkeit ist es, gleich selbst einen Bienenstamm aufziehen: Damit kann man pro Jahr bis zu 15 Kilo eigenen Honig zu Hause produzieren, heißt es. Warum Bienen retten nicht nur ein nettes Hobby ist, erklärt der Beitrag so:

„Nach Rind und Schwein sind Bienen tatsächlich das drittwichtigste Nutztier für die Weltbevölkerung. Denn ihre Bestäubungsleistung sichert die Vielfalt an unseren Nahrungsmitteln. Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der westlichen Honigbiene bestäubt, welche den Nektar der Pflanze als Nahrung zum Überleben braucht. Diese wiederum brauchen die Biene als Bestäuber um ihre Pollen zu verbreiten und sich dadurch zu vermehren.“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Nadja Tausche
Kommt aus:München
Politische Position:Versucht, alle politischen Richtungen zumindest neutral zu betrachten
Arbeitet für/als:Arbeitet als freie Journalistin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Das Erste und The Buzzard
Was Sie noch wissen sollten:Nadja Tausche hat im bayerischen Eichstätt und in Barcelona Journalistik studiert.
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