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Wer eine gerechte Welt will, muss gendern
Wer eine gerechte Welt will, muss gendern
( Link zum Originalbild | Urheber: T. Chick McClure | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Unsere Gesellschaft ist patriarchal und heteronormativ und strukturiert, das heißt Männlichkeit und Heterosexualität sind als Norm in unserem Bewusstsein verankert.  Wenn wir das ändern wollen, müssen wir unsere Sprache ändern, schreibt die britische Journalistin Laurie Penny für NEW STATESMAN.

Sprachliche Rebellion verändert die Welt

Unsere Sprache definiert unsere Welt, schreibt Penny. Wenn wir von Menschen nur als entweder „er“ oder „sie“ sprechen, sei es klar, dass wir Menschen auch nur in diese zwei Kategorien unterteilen und weitere Möglichkeiten außer Acht lassen. Sprache definiere auch was normal ist und was nicht. Bevor der Begriff „cisgender“ (sich mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizierend) größere Beachtung fand, sei man entweder „transgender“ oder „normal“ gewesen.

Als weiteres Beispiel erwähnt Penny die englischen Anreden für Frauen: entweder „Miss“ für Unverheiratete, oder „Mrs“ für Verheiratete. In den 70er Jahren hätten Feministinnen genug davon gehabt, darüber definiert zu werden, ob sie an einen Mann gebunden waren oder nicht und führten die Bezeichnung „Ms“ ein. In Deutschland könnte man diese Entwicklung mit der Abschaffung der Anrede „Fräulein“ für unverheiratete Frauen vergleichen. Im Englischen gebe es heutzutage wiederum eine neue,

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