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Gendern ist diskriminierend
Gendern ist diskriminierend
( Link zum Originalbild | Urheber: Sharon McCutcheon | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die Bloggerin Ilka Bühner alias Maya Gray sieht sich als moderne Feministin. Aber von den Bemühungen, die deutsche Sprache genderneutral zu machen, hält sie nichts. Sie spricht vom „Genderwahn“. Lösungen wie der Gender-Stern würden die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft nicht auflösen, schreibt sie. Im Gegenteil: Der Gender-Stern verstärke die Ungerechtigkeit sogar noch. Er diskriminiere all jene, die sich nicht über ihr Geschlecht definieren wollen.

Der Gender-Stern ist Quatsch

2018 hat der Rat für Rechtschreibung getagt und entschieden: Vorerst wird der Gender-Stern nicht im Duden stehen. Trotzdem werde er schon viel genutzt. Nicht nur Feministinnen, auch Studentinnen und Studenten und Politiker, die als besonders weltoffen wahrgenommen werden möchten sprechen und schreiben inzwischen mit dem Gender-Stern. Die Feministin Maya Gray regt sich darüber auf.

Zur Erklärung: Der Gender-Stern ist ein Satzzeichen, das zwischen maskuline und feminine Endung gefügt wird. Dort soll es als Platzhalter dienen und klar machen, dass nicht nur Männer und Frauen gemeint sind. Sondern auch alle, die sich weder weiblich noch männlich definieren. Statt LehrerInnen würde man also Lehrer*innen schreiben.

Gray hält die Idee für „Quatsch“. Und zwar aus zwei Gründen:

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