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Gendern ist hässlich und verhunzt die Sprache
Gendern ist hässlich und verhunzt die Sprache
( Link zum Originalbild | Urheber: Free-Photos | Pixabay | Pixabay Lizenz )

Das Argument in Kürze

Bisher hat Gendern nicht zu mehr Gleichberechtigung geführt. Aber eines hat es geschafft: die deutsche Sprache zu verhunzen. Denn egal ob Unterstrich, Sternchen oder Binnen-I: Aussprechen kann man das alles nicht. Drei Jahrzehnte sprachlicher Gleichbehandlungen haben nichts als unschöne Texte hervorgebracht, schreibt die Sozialwissenschaftlerin und Journalistin Ingrid Thurner.

Lieb* Deutsch*

Es seien nur noch Retro-Frauen, die das generische Maskulinum wagten – und sie würden dafür angefeindet, schreibt Thurner. An der Universität habe sich das Binnen-I durchgesetzt. Andere Varianten seien der Gendergap_Unterstrich oder auch der Gender*Stern. Alle hätten aber eines gemeinsam: Gesprochen möchte man sie nicht hören. Thurner stellt sich vor, wie Politikerinnen und Politiker ihre Zuhörer bei Sonntagsreden ansprechen: Lieb* Deutsch*.

Männer würde die geschlechtergerechte Sprache ohnehin nicht beeindrucken, weil sie wüssten, dass ein paar Sonderzeichen ihre Vormachtstellung nicht bedrohen können. Die Sprachgerechtigkeit sei nur ein Ablenkungsmanöver. Thurner schreibt, an den Universitäten habe man den Eindruck: “Ihr Frauen bekommt die Binnenversalien und wir Männer bescheiden uns mit den Ordinariaten”. Bisher habe das Gendern also keinen Nutzen gehabt.

„Will man mittels Buchstaben neue Wirklichkeiten schaffen, wenn alle paar Worte ein Holzhammer die Sprachmelodie zertrümmert?

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