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Alle Medien sollten gendern, um sich zu Toleranz und Offenheit zu bekennen
Alle Medien sollten gendern, um sich zu Toleranz und Offenheit zu bekennen
( Link zum Originalbild | Urheber: Rawpixel | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Gendergerechte Sprache ist mittlerweile ein Muss, findet Marieke Reimann, Chefredakteurin bei ZE.TT. Nicht nur Männer sollen sich angesprochen fühlen, sondern auch Frauen, Transmenschen, Nonbinary-Personen und generell alle, die sich auf dem Genderspektrum bewegen. Unsere Gesellschaft ist vielfältig – das sollte unsere Sprache auch abbilden. Die Verwendung des Gender-Sterns kann dabei helfen.

„Eine Sprache, die nur Männer meint, kann keine gerechte Sprache sein.“

Sprache beeinflusst unser Denken und unser Bewusstsein, schreibt Reimann. Wenn die Sprache, zum Beispiel durch die Verwendung des generischen Maskulinums, nur Männer abbildet, würden auch alle nur an Männer denken – egal wie sehr Frauen und andere Personen „mitgemeint“ seien. Nun gebe es aber nicht nur Männer auf der Welt und die Sprache solle die Vielfalt, die in unserer Gesellschaft herrscht, auch abbilden. Solange die Sprache nicht gerecht ist, könne es auch keine Gleichberechtigung in der Gesellschaft geben.

Als Journalistin hat Reimann noch ein Problem mit dem generischen Maskulinum. Sie findet, es sei ungenau. Wenn für einen Text keine gendergerechte Sprache genutzt wird, frage sie sich, wer denn nun gemeint ist: „Wer war wirklich alles beim Panel dabei; nur Politiker?

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