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Big Data und das Internet der Dinge könnten das Klima retten
Big Data und das Internet der Dinge könnten das Klima retten
( Link zum Originalbild | Urheber: Stephan Röhl | Heinrich-Böll-Stiftung | Wikimedia Commons | CC-BY-SA 2.0 )

Das Argument in Kürze

Wenn man den Wirtschaftstheoretiker Jeremy Rifkin fragen würde, ob Kapitalismus das Klima retten kann, würde er vermutlich antworten: Ja und Nein zugleich. Rifkin hat eine interessante Vision für die Zukunft entworfen. Wenn seine Prognose eintritt, könnte Kapitalismus in der Tat das Klima retten. Nur wäre es eine ganz neue Form von Kapitalismus, die wenig mit dem Wirtschaftssystem zu tun hat, das wir kennen. Durch erneuerbare Energien, Big Data und das Internet der Dinge, schreibt er, könnten Herstellungsprozesse optimiert werden. Produktions- und Transportkosten würden dadurch beinahe auf Null sinken. Dadurch schont der neue netzwerkbasierte Kapitalismus auch das Klima. Im Interview mit dem Magazin STRATEGY+BUSINESS schildert er seine Ideen.

Verdienen und Teilen

Rifkin zeichnet das Bild einer hybriden Gesellschaft: Die existierenden kapitalistischen Strukturen und die sogenannte Sharing Economy fließen zusammen. Güter und Dienstleistungen würden immer erschwinglicher. Gleichzeitig – durch digitale Optimierung – würden dafür weniger knappe Ressourcen verbraucht.

Auch Weltkonzerne werden diesen Prozess nach Rifkins Meinung zu spüren bekommen:

„EnBW, RWE, E.ON und Vattenfall dominierten den Energie- und Strommarkt über Jahre. Aber zusammengenommen besitzen sie landesweit nur fünf Prozent aller Kapazität aus erneuerbarer Energie. Der Rest wird von kleinen Firmen und Kooperativen produziert – demokratisch geführte Unternehmen in denen die Gewinne an die Mitglieder gehen.“

Digital macht es möglich

Wie erklärt Rifkin seine Theorie?

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