Zurück zur Debattenübersicht
Grünes Wachstum ist Selbstbetrug, wir brauchen die Postwachstumsgesellschaft
Grünes Wachstum ist Selbstbetrug, wir brauchen die Postwachstumsgesellschaft
( Link zum Originalbild | Urheber: jf-gabnor | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der Ökonom Niko Paech findet: Wir können den Klimawandel nur bekämpfen, indem wir weniger produzieren, weniger konsumieren und weniger wegwerfen. In der DEUTSCHEN WELLE fordert er eine „Postwachstumsgesellschaft“, in der sich Menschen von der Konsumgesellschaft verabschieden.

Jeder Einzelne muss etwas verändern

Peach ist einer der wichtigsten Vertreter der „Postwachstumsgesellschaft“. Das Konzept ist seiner Meinung nach essentiell, um den Klimawandel zu bekämpfen, sagt er im Interview mit DW-Autorin Karin Jäger. Bisher seien alle Versuche, eine nachhaltige Entwicklung zu beginnen, gescheitert, sagt er – seiner Meinung nach hängt das mit der hohen Mobilität und dem Konsum zusammen. Die Lösung: Eine Gesellschaft, in der Menschen gewohnt sind, weniger davon in Anspruch zu nehmen.

Wenn wir weniger Güter produzieren, haben wir mehr Zeit für andere Sachen, argumentiert Paech. Diese könne man zum Beispiel zur Selbstversorgung nutzen. Als Beispiel nennt er den Anbau von Lebensmitteln in Gemeinschaftsgärten oder selbst kochen, statt ins Restaurant zu gehen. Die Menschen müssten Ressourcen sparen, sagt Paech. Er sieht dabei auch den Einzelnen in der Pflicht und fordert, Güter achtsam zu behandeln, sie zu pflegen und instand zu halten, anstatt dauernd Neues zu kaufen.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.