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Sonst stört sich US-Präsident Trump nicht an autoritären Machthabern – warum dann an Maduro?
Sonst stört sich US-Präsident Trump nicht an autoritären Machthabern – warum dann an Maduro?
( Link zum Originalbild | Urheber: CSIS | flickr | CC Public Domain Mark 1.0 )

Das Argument in Kürze:

Häufig äußert sich Donald Trump wohlgesonnen oder sogar bewundernd über autoritäre Machthaber – etwa über Nordkoreas Diktator Kim Jong-un oder Russlands Präsidenten Putin. Aus seiner Abneigung gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro macht der US-Präsident hingegen keinen Hehl. Wieso bricht Trump ausgerechnet in diesem Fall mit seiner Gewohnheit, die „starken Männer“ an der Spitze fremder Staaten zu unterstützen? Nahal Toosi listet für POLITICO mehrere Gründe auf.

Mischung aus außenpolitischen und innerparteilichen Faktoren

Wie bei anderen autoritären Führern sei Nicolás Maduros Regierungsstil gekennzeichnet von Wahlmanipulationen, Korruption und einem rigorosen Einsatz des staatlichen Sicherheitsapparates, meint Toosi. Doch ausgerechnet ihn habe Trump bereits seit seinem Amtsantritt als Gegner auserkoren und schon im Jahr 2017 öffentlich mit dem Gedanken gespielt, die USA könnten militärisch in Venezuela eingreifen. Als einer der Ersten hatte Trump den Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas anerkannt. Woher kommt also diese klare Abneigung Trumps gegen Maduro?

Nahal Toosi identifiziert mehrere Faktoren. Zum einen habe Venezuela eine geringere strategische Bedeutung für die USA, verglichen mit dem atomar bewaffneten Nordkorea oder der nahöstlichen Regionalmacht Saudi-Arabien, deren Regime man nicht verprellen möchte. Die Wirtschaft Venezuelas ist abhängig von den Ölkäufen der USA,

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