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Maduro zu stürzen löst die Probleme in Venezuela nicht unbedingt
Maduro zu stürzen löst die Probleme in Venezuela nicht unbedingt
( Link zum Originalbild | Urheber: Andrés Gerlotti | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Viele Venezolaner, allen voran der Oppositionsführer und selbsterklärte Interimspräsident Juan Guaidó, scheinen darauf zu hoffen, dass sich die wirtschaftliche und humanitäre Lage in Venezuela verbessert, wenn Maduro gestürzt wird. Das muss allerdings nicht zwangsläufig so kommen, schreibt der Journalist Alex Ward auf VOX.

Venezuelas Zukunft sieht nicht gerade rosig aus

Wie viele Journalisten, Politiker und Lateinamerika-Experten fragt sich auch Ward: Wie wird dieser Konflikt enden? Er zitiert Ronal Rodriguez, einen Venezuela-Experten an der Universidad del Rosario in Kolumbien, der fünf mögliche Ausgänge des Konflikts entworfen hat. Einer davon ist, dass Maduro an der Macht bleibt, was Rodriguez für relativ wahrscheinlich hält, denn Maduro habe den Rückhalt des Militärs und anderer Institutionen, zum Beispiel des Obersten Gerichtshofs. Aber auch wenn Maduro gestürzt wird, sieht die Zukunft Venezuelas nicht gerade rosig aus, wie die anderen vier Szenarien zeigen:

Szenario 1: Maduro dankt ab und ein neuer Präsident der gleichen Partei kommt an die Macht. Rodriguez meint, dass sich dadurch nicht viel an der wirtschaftlichen Lage ändern wird.

Szenario 2: Maduro wird gestürzt, die Opposition kommt an die Macht und steuert das Land wieder auf demokratische Weise.

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