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Der Placebo-Effekt existiert – und er heilt Krankheiten
Der Placebo-Effekt existiert – und er heilt Krankheiten
( Link zum Originalbild | Urheber: rawpixel | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze

Die medizinische Heilkraft von Homöopathie ist wissenschaftlich zwar nicht bewiesen, etwas anderes ist es aber: Der Placebo-Effekt. Weil es den Effekt gibt, hilft uns alternative Medizin. So könnte man das Argument von Josef Joffe auf ZEIT ONLINE zusammenfassen.

 

Bei Krankheit spielt immer auch der Kopf eine Rolle

Placebo-Effekt heißt: Ein Arzneimittel hat zwar keine pharmakologische Wirkung, trotzdem verändert sich der Gesundheitszustand zum Positiven. Dass es den Placebo-Effekt gebe, sei bewiesen, schreibt Joffe, er ist Herausgeber der ZEIT. Er zitiert zwei Beispiele für seine These: In einem Ferienlager litten die Kinder unter Heimweh. Die Krankenschwester griff demnach zu einem Trick und verteilte Smarties an die Kinder: Rosa Smarties bekam, wer seine Mutter vermisste, blaue, wer seinen Vater vermisste. Damit war die „Heimweh-Epidemie“ vorbei.

Jetzt ist Heimweh keine Krankheit, außerdem sind Kinder leicht abzulenken. Aber auch bei Erwachsenen mit echten Schmerzen greift der Placebo-Effekt, so Joffe. In einem zweiten Beispiel beschreibt er das Experiment der US-amerikanischen Hochschule Massachusetts Institute of Technology (MIT). Darin fügten die Forscher den Probanden erst leichte Schmerzen zu und gaben ihnen dann zwei verschiedene Placebos. Die eine Pille kostete angeblich 2,50 Dollar,

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