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Alternativmediziner spielen mit dem Leben von Schwerstkranken
Alternativmediziner spielen mit dem Leben von Schwerstkranken
( Link zum Originalbild | Urheber: jarmoluk | Pixabay | Pixabay Licence )

Das Argument in Kürze:

Der Autor Hristio Boytchev gab sich in seiner Reportage für Correctiv als Krebspatient aus und besuchte acht Heilpraktiker in ganz Deutschland, um zu erfahren, wie sie auf seine Krankheit reagieren – die, so ist sie konstruiert, durch eine Chemotherapie mit hoher Wahrscheinlichkeit besiegt werden könnte. Sein Fazit: Die meisten selbsternannten Heiler könnten einem Patienten erheblichen Schaden zufügen und bereichern sich an der Angst vor dem Tod.

Der Kranke selbst ist schuld am Krebs

„Es ist diese Angst, die ich in den dürren Gesichtern meiner Tischgenossen sehen kann, die lähmende Angst, die eine Krebsdiagnose mit sich bringt.“ So endet die Reportage von Hristio Boytchev. Er berichtet, dass er nun das Verlangen vieler Menschen verstehen könne,  zu Wunderheilern, zu Heilpraktikern zu gehen und sich gerade bei tödlichen Krankheiten gegen eine konventionelle Behandlung zu entscheiden. Boytchev nimmt den Leser mit auf eine persönliche Reise durch Deutschland und beschreibt jedes Treffen mit den Heilern detailliert. Bis auf eine Ärztin wird ihm von allen geraten, die Chemotherapie zu verschieben oder gar nicht erst zu beginnen. Stattdessen werden teure, alternative Heilmethoden angeboten und der Grund für den Tumor oft in Boytchevs Vergangenheit gesucht. Er beschreibt, wie ihm von den Heilern suggeriert wird,

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