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Die Soli-Abschaffung würde sich fast von selbst finanzieren – und bringt die Wirtschaft zum boomen
Die Soli-Abschaffung würde sich fast von selbst finanzieren – und bringt die Wirtschaft zum boomen
( Link zum Originalbild | Urheber: Peggy und Marco Lachmann-Anke | Pixabay | Pixabay License )

Das Argument in Kürze:

Der Soli ist eine Wachstumsbremse für die deutsche Wirtschaft, schreiben die Ökonomen Ludwig Strohner, Johannes Berger und Tobias Thomas vom Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut ECO AUSTRIA. Die Abschaffung, rechnen sie vor, würde die Kaufkraft ankurbeln und so viele Jobs schaffen, dass die Verluste aus dem Soli beinahe ausgeglichen würden.

Ein Nullsummenspiel

Ohne den Soli, argumentieren seine Befürworter regelmäßig, würden im Bundeshaushalt auf einen Schlag Milliarden fehlen. Milliarden, die das Land braucht: für sozialen Wohnungsbau, die Sanierung von Schulen und die Förderung finanzschwacher Regionen und Kommunen. Das ist zu kurz gedacht, sagen die Forscher von EcoAustria, und rechnen vor: Die Abschaffung würde sich fast von selbst finanzieren.

Fällt der Soli, so die Berechnungen der Volkswirte, könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt kurzfristig um 0,4 Prozent, langfristig sogar um 0,6 Prozent steigen. Außerdem könnten bis zu 145.000 neue Jobs entstehen. Insgesamt, rechnen Strohner, Berger und Thomas vor, könnte diese Maßnahmen bis zu neun Milliarden Euro bringen. Die zehn Milliarden Euro, die die schrittweise Abschaffung des Solis laut Koalitionsvertrag (PDF / S. 52) kosten würde, wären damit beinahe refinanziert.

Auch wenn die genauen Zahlen aus modellbasierten Zukunftsprognosen mit Vorsicht interpretiert werden sollten: ECO AUSTRIA veranschaulicht,

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