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Die USA spielen in Syrien schon lange nur noch eine Nebenrolle
Die USA spielen in Syrien schon lange nur noch eine Nebenrolle
( Link zum Originalbild | Urheber: Defence-Imagery | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die USA haben den Kampf um die Vormachtstellung in Syrien schon lange verloren, schreibt Richard Sokolsky vom Forschungsinstitut CARNEGIE. Die Entscheidung Trumps lasse sich nun auf die Erkenntnis zurückführen, dass die USA keinen Einfluss mehr auf die Rolle des Iran und Russlands in Syrien nehmen können. Um mit den beiden Verbündeten zu konkurrieren, bräuchten die USA mehr Unterstützung von ihren Partnern.

Eine logische Konsequenz

Für Russland und den Iran ist der geplante Abzug der US-Truppen eine gute Nachricht. Beide gelten als Verbündete des syrischen Präsidenten al-Assad. Mit der Intervention 2015 hat Russland vom syrischen Regime die Erlaubnis erhalten, seine Truppen über eine lange Zeit in Syrien zu stationieren und die syrische Regierung zu unterstützen. Damit hat Russland einen entscheidenden Vorteil im Kampf um die Vormachtstellung in Syrien.

Durch die Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung steht auch der Iran in einer besseren Position als die USA. Um die Assad-Regierung zu unterstützen, haben beide Akteure mehr investiert als die USA, um Assad zu stürzen. Als Konsequenz sehen die Amerikaner ihre Mission nun als gescheitert an.

Ohnehin, sagen manche Beobachter, sei der Einsatz der USA in Syrien nur halbherzig gewesen.

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