Zurück zur Debattenübersicht
Die USA sind in Afghanistan gescheitert. Es ist Zeit, dass sie sich zurückziehen
Die USA sind in Afghanistan gescheitert. Es ist Zeit, dass sie sich zurückziehen
( Link zum Originalbild | Urheber: U.S. Navy, Lt. Richard L. Li | Wikimedia Commons | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die Präsenz von US-Truppen in Afghanistan darf nicht dauerhaft sein, fordert Autor Doug Bandow bei THE AMERICAN CONSERVATIVE. Nach 17 Jahren müsse man erkennen, dass sich die Situation im Land kaum verbessert hat. Trotzdem kostete der Einsatz bereits über 2.300 amerikanische Leben und Milliarden von Dollar.

Der Aufwand, den die USA betreiben, sei die Sache nicht wert, denn strategisch sei Afghanistan für die Amerikaner einfach nicht wichtig. Vielmehr, so Bandow, sollte die US-Regierung anderen Staaten wie China, Russland, Indien und Pakistan die Aufgabe überlassen, das Land zu stabilisieren.

Eine 17-jährige Abwärtsspirale

Kein Krieg in der Geschichte der Vereinigten Staaten, betont Bandow, war so ausufernd wie der Einsatz am Hindukusch. Länger sogar als der Amerikanische Bürgerkrieg, der Spanisch-Amerikanische Krieg, der Erste und Zweite Weltkrieg und der Koreakrieg zusammen. Bald ist es möglich, dass ein Soldat in den Afghanistaneinsatz geht, der zu Kriegsbeginn noch nicht geboren war.

Doch seitdem habe sich nicht viel im Land getan: Die islamistischen Taliban seien stärker denn je, die Sicherheitslage verschlechtere sich sogar in der Hauptstadt Kabul zusehends. Dabei sei es egal, welche Regierung gerade an der Macht ist.

Möchten Sie weiterlesen?

Jetzt einen Monat The Buzzard Premium kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Premium-Abo testen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.