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Soziale Medien führen uns zusammen – auch im echten Leben
Soziale Medien führen uns zusammen – auch im echten Leben
( Link zum Originalbild | Urheber: rawpixel | Pixabay | CC0 1.0 )

Das Argument in Kürze

Wer seinen Freunden vor allem digital schreibt statt sie zu treffen, wird einsam? Falsch, sagen Medienpsychologen der Universität Hohenheim. Soziale Netzwerke seien im Gegenteil Anlass für „direkte, persönliche Gespräche“, fasst Thomas Dillmann im PR-JOURNAL die Froschungsergebnisse zusammen.  Und noch etwas: Social-Media-User seien insgesamt mit ihrem Leben sogar „etwas zufriedener“ als andere Menschen.

Wer mit Abwesenden schreibt, spricht später auch mit Anwesenden

Wer U-Bahn fährt, kennt das. Viele Menschen auf engem Raum – aber niemand hat mit denen Kontakt, mit denen er sich einen Waggon teilt. Jeder tippt, drückt oder streicht auf seinem Smartphone herum. Das muss doch für Frustration sorgen. Von wegen, zitiert Dillmann die Hohenheim Forscher: Eine Umfrage ergab „keinerlei Hinweise auf negative Effekte der digitalen Kommunikation.“ Wer häufig mit Freunden schreibt, hat auch mehr Drang, sich wirklich zu treffen.

Außerdem hat die Befragung der Hohenheimer Wissenschaftler ergeben, dass Menschen, die Social Media nutzen, mit ihrem Leben zufriedener sind als andere. Die Wissenschaftler können nach eigener Aussage sogar zeigen, dass das an der digitalen Kommunikation liegt. Denn Menschen, die viele nicht-digitale Kontakte haben, haben ihre Lebenszufriedenheit als niedriger eingestuft.

Dillmann beschreibt in seinem Text die Methode der Forscher einfach und verständlich. Wichtig ist, dass mit „Social Media“ hier aktive Kommunikation mit anderen gemeint ist – und nicht passives Scrollen durch die eigene Timeline.

„Digitale Kommunikationskanäle regen also offenbar die Kommunikation an. ‚Sie können als Kommunikationsinitiator fungieren‘, so der Experte.“

Dieser Beitrag wird empfohlen von: Lukas Fuhr

Wer steckt dahinter?

Thomas Dillmann
Arbeitet für/als:arbeitet in der PR-Branche - unter anderem als Pressesprecher und als Redakteur beim PR-JOURNAL.
Was Sie noch wissen sollten:Dillmann hat seine journalistische Karriere bei der RHEINISCHEN POST begonnen. Er arbeitet immer noch als freier Journalist.
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