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Soziale Medien machen narzisstisch, aber nicht so schlimm, wie manche befürchten
Soziale Medien machen narzisstisch, aber nicht so schlimm, wie manche befürchten
( Link zum Originalbild | Urheber: StockSnap | Pixabay | CC0 1.0 )

Das Argument in Kürze:

Macht Social Media uns zu Narzissten? Diese Frage stellt Katja Bigalke dem Medienwissenschaftler Markus Appel in einem Radiointerview für den DEUTSCHLANDFUNK KULTUR. Appel hat untersucht, welche Auswirkungen die Nutzung von Social Media auf die Persönlichkeit hat. Das Ergebnis: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Social Media und Narzissmus – doch der ist gering. Das Problem ist auch, dass der Begriff Narzissmus oft inflationär verwendet wird.

Social Media macht nicht so narzisstisch, wie alle denken

Für die Metaanalyse hat Appel bereits bestehende Studien zur Social Media-Nutzung ausgewertet. Der Zusammenhang sei zwar vorhanden, aber sehr niedrig und regt im wissenschaftlichen Sinne nicht zu übertriebenen Interpretationen an.

Im weiteren Verlauf den Gesprächs erläutert Bigalke, wie unter anderem die Steuerung per Sprachbefehl narzisstische Ausprägungen fördern könnte. Appel kritisiert, dass der Begriff Narzissmus gesellschaftlich negativ gefärbt ist. Und das, obwohl man dabei zwischen der Persönlichkeitseigenschaft und der Persönlichkeitsstörung unterscheiden müsse. Eine ganze Generation mit Narzissmus in Verbindung zu bringen, findet er gewagt, da das nicht wissenschaftlich belegt werden könne.

Dennoch sieht Appel die Auswirkung von Social Media nicht sorglos. Er findet bei der Selbstdarstellung auf sozialen Plattformen gehe es vor allem um Vergleiche mit anderen.

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