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Geschenke von der alten Hexe – Weihnachten woanders
Geschenke von der alten Hexe - Weihnachten woanders
( Link zum Originalbild | Urheber: Jill Wellington | Pixabay | CC0 Public Domain )

Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard

Guten Morgen,

Behörden schließen, Studenten kehren in die Heimat zurück, Kirchen rüsten sich für einen Ansturm, der im Jahr so einmalig ist: Es ist wieder Weihnachten. Während das Fest in vielen deutschen Haushalten ähnlich gefeiert wird – Stichwort: Essen, Kirche, Geschenke – haben andere Länder ganz andere Traditionen. Einen Überblick dazu hat die Rheinische Post zusammengestellt. Den empfehlen wir heute: Man lernt nie aus.

In Polen etwa wird an Heiligabend gefastet. Das  gilt allerdings nur tagsüber: Sobald der erste Stern aufgegangen ist, so heißt es in dem Beitrag, gibt es ein Festmahl. Zwölf Gerichte isst man traditionell, in Gedenken an die zwölf Apostel. Ein Teller bleibt allerdings leer. Man legt immer ein Gedeck zu viel auf den Tisch, falls ein unerwarteter Gast dazustößt. Auch in Griechenland unterscheiden sich die Traditionen deutlich von den deutschen Bräuchen. Zwölf Nächte lang brennen dort Weihnachtsfeuer, begonnen wird an Heiligabend. Damit will man der Rheinischen Post zufolge kleine Kobolde vertreiben. An Heiligabend selbst spielen die Kinder Instrumente und ziehen damit durch die Straßen. Geschenke bekommen sie erst am 1. Januar.

Die Geschenke bringt dabei keineswegs überall das Christkind. Stattdessen gibt es eine Bandbreite von verschiedensten Gestalten: In Italien ist es eine alte Hexe, genannt „Befana“, in Russland das „Väterchen Frost“. In Spanien bringen die Heiligen Drei Könige die Geschenke, in Australien kommt Santa Claus – auf Wasserskiern.

Griechenland: „Das größte und beste Holzscheit, das im ganzen Jahr gefunden wurde, wird bei den Weihnachtsfeuern in der heiligen Nacht verbrannt, um das Christuskind zu wärmen. Am Morgen des 1. Januar, dem Tag des Heiligen Basilius, finden die Kinder vor ihrem Bett Weihnachtsgeschenke.“

 

Hier entlang zum Originalbeitrag.

 

Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit.

Wer steckt dahinter?

Nadja Tausche
Kommt aus:München
Politische Position:Versucht, alle politischen Richtungen zumindest neutral zu betrachten
Arbeitet für/als:Arbeitet als freie Journalistin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Donaukurier und The Buzzard
Was Sie noch wissen sollten:Nadja Tausche hat im bayerischen Eichstätt und in Barcelona Journalistik studiert.
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