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Klimakatastrophe und Hitzesommer? Elf Gründe, trotzdem Optimist zu sein
Klimakatastrophe und Hitzesommer? Elf Gründe, trotzdem Optimist zu sein
( Link zum Originalbild | Urheber: fxxu | Pixabay | CC0 Public Domain )

Der Hintergrund in Kürze:

Insektensterben, Ernteausfälle, steigende Meeresspiegel und das Great Barrier Reef, das vor unseren Augen zerfällt. Das Jahr 2018 war nicht zuletzt durch den extrem dürren Sommer ein Jahr der schlechten Nachrichten für den Umwelt- und Klimaschutz. Wieder einmal. Dabei wird übersehen, dass es auch in diesem Jahr positive Entwicklungen gegeben hat, die Hoffnung machen, meint Jack Rear von VERDICT.

11 Gründe zur Hoffnung

Rear nennt in seinem Artikel elf Beispiele, die zumindest die Erzählung der immer schlimmeren Umweltlage durchbrechen und gleichzeitig Hoffnung machen sollen. Rear konzentriert sich dabei auf Meldungen offizieller Stellen, die Zahlen positiver Entwicklungen präsentieren. So seien in einer pakistanischen Provinz seit 2015 750 Millionen neuer Bäume gepflanzt worden, die nicht nur vor Erosion und Überschwemmungen schützen sollen, sondern auch einen Lebensraum für wilde Tiere bieten. Auch in den USA habe sich in den letzten 100 Jahren der Baumbestand stetig erholt.

Zwar sei nicht zu leugnen, dass beispielsweise das Great Barrier Reef um 29-50% geschrumpft sei, aber auch hier gebe es Hoffnung. So habe der Wissenschaftler Peter Harrison eine Methode entwickelt, um zerstörte Riffe wiederzubeleben. Auch konnte die NASA im Januar erstmals durch Satellitenaufnahmen nachweisen, dass sich das Ozonloch über der Antarktis um 20% erholt hat. Nur um drei Prozent, aber immerhin, habe sich 2017 auch die Zahl der Bienen zumindest in den USA gesteigert.
Insbesondere im Hinblick auf erneuerbare Energien sei 2018 ein sehr positives Jahr gewesen. Die Investitionen seien förmlich durch die Decke gegangen. Seit 2004 habe die Welt 2,9 Billionen Dollar in grüne Energie investiert. Tesla habe zudem neue Batterien mit einer höheren Kapazität entwickelt, um die schwankende Erzeugung von erneuerbaren Energien besser ausgleichen zu können. Sie kommen in Hawaii bereits zum Einsatz und bis 2045 soll ganz Hawaii nur noch mit erneuerbaren Energien versorgt werden.

Es gebe also Grund genug für etwas mehr Hoffnung, meint Rear, auch wenn es natürlich immer noch eine Menge zu verbessern gelte.

„Es ist immer noch viel Arbeit zu erledigen, aber es gibt auch Gründe, um optimistisch zu sein. Es gibt zahlreiche Beispiele guter Nachrichten zu Umweltthemen in den letzten Monaten.“

Der Beitrag wird empfohlen von: Miguel Kaluza.

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Wer steckt dahinter?

Jack Rear
Kommt aus:London
Arbeitet für/als:schreibt als Lifestyleautor über Netflix , Games und Filme, er ist auch für den Telegraph tätig
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