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Veränderungen unseres Erbguts verletzen unsere Persönlichkeitsrechte
Veränderungen unseres Erbguts verletzen unsere Persönlichkeitsrechte
( Link zum Originalbild | Urheber: AdinaVoicu | Pixabay | CC0 )

Das Argument in Kürze:

Die Medizinethikerin und Vorsitzende des Europäischen Ethikrates Christiane Woopen sieht Veränderungen im Erbgut als nicht akzeptablen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte – Menschen sollten nicht über das Aussehen anderer bestimmen dürfen. Denn wenn man nun mit Gentechnik Krankheiten heilen kann, wie lange dauert es wohl, bis die Augenfarbe zukünftiger Kinder angepasst wird? Aber noch vielmehr beschäftigt die Wissenschaftlerin die Frage: Wie umgehen mit den sensiblen Daten, die aus der Forschung gewonnen werden? Im Interview mit dem Magazin FLUTER macht sie auf die Gefahr aufmerksam, dass Veranlagungen im Erbgut irgendwann dazu führen könnten, dass vorbelastete Menschen von ihren Krankenkassen benachteiligt werden.

Belohnung für die Gesunden

Manche Krankenkasse belohnt schon heute die Versicherten, die 10.000 Schritte am Tag gehen und das zum Beispiel über ein Fitnessarmband tracken lassen. Diejenigen also, die etwas tun, um gesund zu bleiben und ihre Daten mit ihrer Versicherung teilen. Die Ethikerin Woopen wirft die Frage auf, was mit den Menschen geschehe, die diese Ziele nicht erfüllen können oder wollen. Etwa, weil sie sich nicht gut bewegen können oder alleinerziehend sind und deshalb keine Zeit für ein Sportprogramm haben. Oder ganz einfach, weil sie eine andere Vorstellung von einem gesunden Leben haben als die Krankenkasse.

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