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So sollten ethische Regeln für die Genforschung aussehen
So sollten ethische Regeln für die Genforschung aussehen
( Link zum Originalbild | Urheber: VOA - Iris Tong | Voice of America | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die Genforschung braucht grundlegende ethische Richtlinien, die auf der ganzen Welt angewendet werden können. Das fordert der Biophysiker He Jiankui, der kürzlich wegen seiner Genmanipulationen an befruchteten Embryonen in China weltweit in der Kritik stand. Im CRISPR JOURNAL stellt der Chinese gemeinsam mit seinem Forscherteam und einem amerikanischen PR-Experten fünf Grundregeln für die Veränderung menschlicher Gene, die sogenannte Genom-Editierung vor. Der Entwurf fordert außerdem eine offene Debatte über die Vor- und Nachteile der Genforschung. Daran solle sich die gesamte Gesellschaft beteiligen, um Halbwissen bei den Menschen und Effekthascherei in den Medien zu verhindern.

Fünf Grundregeln

Welcher Ethik sollten Wissenschaftler und Ärzte bei der Forschung an menschlichen Genen folgen? Welche roten Linien darf man nicht überschreiten? Mit dem Papier „Draft ethical principles for therapeutic assisted reproductive technologies“ schlagen die Autoren kultur- und religionsübergreifende Kernpunkte vor:

Gen-Editierung für den guten Zweck. Die Gen-Editierung soll es zum Beispiel Menschen mit schweren Erkrankungen oder einem Gendefekt ermöglichen, eine Familie zu gründen. Keine Genoptimierung. Methoden wie die Genschere CRISPR dürfen nicht aus Eitelkeit der Eltern angewendet werden. Respekt vor dem Kind. Ein Mensch mit veränderter DNA hat die gleichen Rechte wie alle anderen.
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