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Genmanipulation – die wichtigsten Argumente im Überblick
Genmanipulation - die wichtigsten Argumente im Überblick
( Link zum Originalbild | Urheber: qimono | Pixabay | CC0 Public Domain )

Die Argumente der Befürworter zusammengefasst

Die Panik vor Genmanipulation ist übertrieben

Dazu liefert Carol Lynn Curchoe zehn Gründe. Hier sind die wichtigsten vier:

Es sei korrekt, dass genetische Veränderungen bei Embryonen immer mit Risiken verbunden seien. Das gelte aber für viele Praktiken in der Schwangerschaft. Wer die Schwangerschaft nach den eigenen Vorstellungen gestalten wolle, müsse so oder so mit Risiken leben. Wollte man Gefahren minimieren, so Curchoe, müssten etwa auch unbeaufsichtigte Geburten zu Hause verboten sein. Die Vorstellung, durch Genmanipulation lasse sich ohne weiteres der perfekte Mensch erschaffen, hält Curchoe für einen Irrglauben. Kein Mensch werde durch seine Gene allein bestimmt, sondern vor allem durch seine Umwelt. Nicht manipulierte Gene machten beispielsweise einen Olympiasieger, sondern weiterhin vor allem hartes Training, Fleiß und eine gesunde Ernährung. Dass Eltern zu Kindern, deren Gene manipuliert werden, eine weniger starke emotionale Bindung aufbauen würden, ist für Curchoe ebenso wenig ein Argument wie im Kontext von künstlicher Befruchtung oder Samenspenden. Viel mehr brächten auch natürliche Schwangerschaften ungewollte und ungeliebte Kinder hervor. Dass genetisch veränderte Babys als weniger menschlichbetrachtet werden könnten, beschreibt sie als ein Problem gesellschaftlicher Diskriminierung, dem man begegnen müsse. Biologisch sei eine solche Hierarchisierung nicht haltbar.
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