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Genmanipulation am Menschen – die Fakten im Überblick
Genmanipulation am Menschen - die Fakten im Überblick

Welche gentechnischen Veränderungen am Menschen gab es bereits?

1998

Die erste Gentherapie erfolgte 1998 in den USA. An der Therapie waren mehrere Patienten beteiligt, die an Gangrän (Zerfall des Gewebes infolge einer Durchblutungsstörung) erkrankt waren. Ihnen wurde ein Gen übertragen, um das Wachstum von Blutgefäßen zu fördern. Dadurch konnten sie vor Fußamputationen verschont werden.

2015

Bereits 2015 haben chinesische Forscher frisch gezeugte Embryos im Labor genetisch verändert und damit für Empörung gesorgt. Bei den Embryos war im Vorhinein klar, dass sie sich nie zu einem Säugling entwickeln können. Auch in diesem Fall ging es darum, den Organismus vor einer Krankheit zu schützen. Ziel war es, die Blutkrankheit ß-Thalassämie aus der bereits befruchtete Eizelle zu entfernen. Dies erfolgte mit der Technik CRISPR.

2017

In den USA schufen Wissenschaftler gesunde Embryonen, die ohne gentechnische Veränderung an einem Gendefekt, in diesem Fall eine Herzmuskelschwäche, gelitten hätten. Die Embryonen wurden allerdings nie in eine Gebärmutter eingesetzt, sondern nach knapp fünf Tagen abgetötet. Die ethische Debatte dabei: Wären die Embryonen nicht der gentechnischen Behandlung unterzogen und anschließend abgetötet worden, wären sie eventuell als lebensfähige Föten herangereift. Ob und wann sich die Herzmuskelschwäche entwickelt hätte, war zu diesem Zeitpunkt unbekannt.
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