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Jens Spahn steht als einziger für einen modernen Konservatismus
Jens Spahn steht als einziger für einen modernen Konservatismus
( Link zum Originalbild | Urheber: Stephan Röhl | Flickr | CC BY-SA 2.0 )

Das Argument in Kürze Jens Spahn steht als einziger der Kandidaten für Modernität. Das, glaubt Lars Reckermann, Chefredakteur der NORDWEST-ZEITUNG, könne ihm einige Stimmen einbringen. Auch, weil nur Spahn für einen wirklichen Neuanfang in der Union stünde.

Balanceakt zwischen konservativer Tradition und Moderne Mit seinen 38 Jahren ist Jens Spahn der mit Abstand jüngste des Kandidatentrios. Er verkörpere den Drang der jungen Wilden, in der Union nach Jahren der Merkel-Ära das Ruder zu übernehmen. Annegret Kramp-Karrenbauer sei bloß eine Reinkarnation des Merkel-Kurses, so Reckermann. Und auch Friedrich Merz sei, verglichen mit Spahn, deutlich milder im Umgang mit der Kanzlerin und könne als mit Erwartungen überfrachteter Heilsbringer ähnlich wie Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD, abstürzen. Einzig Spahn könne den Balanceakt zwischen moderner Neuorientierung und konservativen Werten überzeugend meistern.

Auch weil Spahn eine klare Linie fahre. So sei das klare Ansprechen der Flüchtlingspolitik („Der weiße Elefant im Raum ist die Frage der Migration“), zwar auch in den eigenen Reihen umstritten, könne aber Wähler, die sich von der Partei abgewandt haben, zurückholen. Mit diesem Vorgehen verfolge Spahn aber auch noch eine andere Strategie. Denn nur mit einem klaren Profil und polarisierender Aussagen werde er überhaupt wahrgenommen.

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