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Arme Länder stützen die reichen Länder – und nicht umgekehrt
Arme Länder stützen die reichen Länder – und nicht umgekehrt
( Link zum Originalbild | Urheber: https://www.maxpixel.net/Portrait-African-Child-Orphan-Africa-1139042 | Maxpixel | CC0 Content )

Das Argument in Kürze Die Idee der Entwicklungshilfe sei eine nette Geschichte, mehr aber auch nicht, meint Jason Hickel vom GUARDIAN. Denn in Wirklichkeit verdiene die westliche Welt durch die Ausbeutung der Entwicklungsländer ein Vielfaches der investierten „Hilfe“.

Entwicklungshilfe verschleiert die eigentliche Intention Hickel bezieht sich auf eine Studie der Denkfabrik Global Financial Integrity und der Norwegian School of Economics. Die Studie zeige nämlich den gesamten Zahlungsverkehr zwischen den Entwicklungs- und Industrieländern. Das Ergebnis: 2012 flossen 1,3 Billionen Dollar als Entwicklungshilfe und weiterer Investitionen in Entwicklungsländer. Gleichzeitig flossen aber 3,3 Billionen in die andere Richtung. Insgesamt sei seit 1980 so eine Summe in der Höhe des derzeitigen US-amerikanischen Bruttosozialprodukts aus den Entwicklungsländern abgeflossen.

Ist die Großherzigkeit der Entwicklungshelfer also eine Farce? Ja, meint Hickel und beschreibt wie westliche Unternehmen über illegale Handelsbilanzfälschungen und Steuerparadiese Geld aus den Entwicklungsländern absaugen. Vornehmlich aus solchen Ländern, die sich besonders für ihre Entwicklungshilfe rühmen. Dabei seien es genau diese, die dafür verantwortlich sind, dass der Lebensstandard und die Entwicklung im Süden des Globus stagniere.

Besonders dramatisch sind die Zahlen, wenn man auch die geschätzten Gewinne der Unternehmen, die ihre Handelsbilanzen mit illegalen Mitteln verschleiert haben,

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