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Das System der Entwicklungshilfe ist gescheitert
Das System der Entwicklungshilfe ist gescheitert
( Link zum Originalbild | Urheber: lauradbusiness0 | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze

Die westliche Staatengemeinschaft hilft Afrika nicht. Nicht wirklich zumindest, findet der kenianische Wirtschaftsexperte James Shikwati. Zu oft gehe es in der Entwicklungspolitik nur um das kurzfristige Aufschieben von Problemen. Sein Fazit daher: Afrika muss sich selbst helfen.

 

Afrika muss die eigenen Ressourcen nutzen

Europa unterstützt Afrika zwar finanziell – die Hilfe sei aber nicht auf Dauer ausgerichtet, meint Shikwati im Interview mit der DEUTSCHEN WELLE. Unterstützung komme immer nur dann, wenn Probleme auftauchten. Als Beispiel nennt der Kenianer die Flüchtlingskrise. Europa stelle ein Budget zur Verfügung, um das Problem zu beheben. Das Geld werde aber unter anderem von Politikern einfach verschwendet, das Problem an sich komme immer wieder zurück.

Interessant ist das Interview, weil Shikwati selbst aus Afrika kommt. Er kann deshalb von der Stimmung in Westafrika berichten, hat ein Gefühl dafür, was Menschen in Kenia wirklich bewegt. Dabei zeigt Shikwati noch ein zweites Problem der Entwicklungshilfe auf: Afrika sehe sich selbst immer in der Rolle, Hilfe zu brauchen. Stattdessen sollten die Afrikaner mehr von der wirtschaftlichen Perspektive her denken und selbstbewusst für die eigenen Interessen einstehen.

Um Afrika wirklich zu helfen,

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