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Die Gefahr von atomarer Aufrüstung nimmt wieder zu
Die Gefahr von atomarer Aufrüstung nimmt wieder zu
( Link zum Originalbild | Urheber: Gerd Altmann | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende, doch an der politischen Situation hat sich gar nicht so viel verändert, findet der Journalist Lutz Herden. Auch heute regieren illiberale und unverantwortliche Herrscher Großmächte. Gemischt mit Atomwaffen und Nationalismus könnte das erneut zu weltweiten Konflikten führen.

Die atomare Aufrüstung könnte wieder steigen

Herden beschreibt den Zustand im ersten Kriegsjahr 1914 als einen, der von Kontrollverlust geprägt ist: „Keiner wollte vor der Macht des Schicksals kleinmütig erscheinen und auf Frieden versessen sein.“ Krisenbewusstsein, so Herden, war damals unwichtig – und scheint für manche Staatsoberhäupter wie US-Präsident Donald Trump auch heute irrelevant zu sein. Schließlich habe Trump erst den Pariser Klimavertrag verlassen, dann das Atomabkommen mit Iran, und nun will er auch den INF-Vertrag kündigen. Der INF-Vertrag wurde 1987 zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossen und verbietet landgestützte nukleare Mittelstreckenraketen. Herder ist überzeugt, dass die Aufkündigung des Vertrags dazu führen wird, dass die atomare Aufrüstung wieder steigt.

Akteure wie Trump nehmen zu viel Risiko in Kauf

Das sei extrem gefährlich. Momentan besitzen neun Staaten Atomwaffen: USA, Russland, China,

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