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Luftverkehr und Umweltbelastung – die Fakten im Überblick
Luftverkehr und Umweltbelastung – die Fakten im Überblick
( Link zum Originalbild | Urheber: blickpixel | Pixabay | CC0 )

Welche Schadstoffe werden beim Fliegen ausgestoßen?

Bei der Verbrennung von Kerosin entsteht hauptsächlich Kohlendioxid (CO2) und Wasserdampf. Zudem enthalten Flugzeugabgase Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2) und Rußpartikel. Die klimatischen Auswirkungen der Abgase hängen von der Art und Menge, den Wetterbedingungen, der Tage- und Jahreszeit, der Emissionshöhe und des -ortes ab. Die meisten Emissionen entstehen beim Start und bei der Landung von Flugzeugen. Allerdings ist der Schadstoffausstoß in großer Höhe etwa dreimal klimaschädlicher als auf dem Boden.

 

Wie hoch ist der Schadstoffausstoß?

Für jedes Kilogramm Kerosin, das ein Flugzeug verbrennt, werden 3,15 Kilogramm CO2 sowie 1,23 Kilogramm Wasserdampf ausgestoßen. Pro zurückgelegtem Personenkilometer verursacht ein Flugzeug durchschnittlich 210 Gramm Treibhausgase. Autos hingegen stoßen auf der gleichen Strecke etwa 140 Gramm, Busse ungefähr 30 Gramm und Eisenbahnen 50 Gramm Treibhausgase aus. Der Anteil des Flugverkehrs an der menschengemachten Klimaerwärmung beträgt Schätzungen zufolge somit zwischen zwei und fünf Prozent. Bis zum Jahr 2050 soll dieser Anteil sogar auf 22 Prozent steigen. Im Vergleich: Die Entwicklungs- und Umweltorganisation „Germanwatch“ hat beispielsweise errechnet, dass eine Flugreise nach Teneriffa (Hin- und Rückflug) genauso klimaschädlich ist, wie ein Jahr mit dem Auto zu fahren.

 

Welche Auswirkungen hat der Schadstoffausstoß?

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