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Bankenregulierung würde nicht dazu führen, dass Banker verantwortungsvoller handeln
Bankenregulierung würde nicht dazu führen, dass Banker verantwortungsvoller handeln
( Link zum Originalbild | Urheber: geralt | Pixabay | CC0 Creative Commons )

Das Argument in Kürze:

Die vielen Regulierungsvorschriften der Banken haben auch Nachteile, so schreibt der Universitätsprofessor Thomas Hartmann-Wendels. Man müsse sich überlegen, in welchem Maß eine Bankenaufsicht überhaupt eingreifen solle: Immerhin befinden wir uns in einer Marktwirtschaft. Wenn eine Bank wichtige Entwicklungen verschlafe, scheide sie eben aus dem Markt aus, so das Argument des Autors.

Jeder ist selbst für sein Geld verantwortlich, auch der Bankkunde

Für Banken seien viele Vorschriften geschaffen worden mit dem Ziel, eine erneute Finanzkrise zu verhindern, erklärt Hartmann-Wendels auf der Seite der marktliberalen Ludwig-Erhard-Stiftung. Zwei Sachen habe man dabei allerdings nicht bedacht: Zum Einen müsse eine zweite Finanzkrise nicht unbedingt genauso ablaufen wie die vergangene, man könne nicht jede Fehlentwicklung durch Regulierung im Vorfeld verhindern. Zum Anderen haben die Vorschriften laut Hartmann-Wendels auch negative Nebenwirkungen, etwa zu viel Bürokratie. Durch die hätten sich außerdem kleine Banken mit anderen zusammenschließen müssen.

Bei den Regulierungen gebe es ein weiteres Problem, meint der Autor: Sie decken nicht alle Schwachstellen im System ab. Die Verschuldung von Staaten sei immer noch eng mit der Stabilität der Banken verschränkt. Hartmann-Wendels sieht es außerdem als kritisch an,

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