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Bankenrettung und Cum-Ex-Skandal – die Fakten im Überblick
Bankenrettung und Cum-Ex-Skandal - die Fakten im Überblick

Die Rettung der Banken beschäftigt Deutschland und die EU seit der Finanzkrise 2007/2008. Milliarden an Steuergeldern wurden in Form von Hilfspaketen an Großbanken ausgegeben. Für Außenstehende erscheint diese Branche oft undurchsichtig. Hier sind einige Fakten zum Thema Bankenrettung und -regulierung, sowie eine Erklärung der sogenannten Cum-Ex-Geschäfte, mit denen sich einige Banker in den letzten Jahren Kapital aus dem europäischen Fiskus beschafften.

Was sind Cum-Ex-Geschäfte und wie funktionieren sie?

Unter Cum-Ex-Geschäften (auch als Dividendenstripping bekannt) versteht man den Verkauf einer Aktie kurz vor Zahlung der Dividende und den Rückkauf der Aktie kurz nach dem Stichtag der Dividendenzahlung. „Cum“ steht dabei für „cum Dividende“, also den Stand der Aktie vor dem Termin der Dividendenzahlung. Kurz vor diesem Zeitpunkt wird die Aktie verkauft. „Ex“ steht für „ex Dividende“ und bezeichnet den Stand der Aktie nach dem Dividendenzahltermin. Direkt nach diesem Termin wird die zuvor verkaufte Aktie zurückgekauft und zwar zu einem niedrigeren Kurs. Bei dieser Art von Geschäften bleibt lange unklar, wer der rechtliche und wer der wirtschaftliche Eigentümer der Aktie ist. Dadurch ist ebenfalls unklar, wer zum einen die Dividenden kassiert und wer zum anderen die Kapitalertragssteuer gezahlt hat, die am Ende vom Finanzamt erstattet wird. Diese Informationslücke führt dazu,
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