Unsere Sparkontos finanzieren den Krieg im Jemen
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Das Argument in Kürze:

Banken schreiben sich gern ethische Prinzipien auf ihre Fahnen. Dass dies oft nur dem Marketing dient, dürfte eine Binsenweisheit sein. Die Studie Dirty Profits der Menschenrechtsorganisationen FACING FINANCE und URGEWALD belegt: Die Investitionen deutscher Geldinstitute – und damit deutscher Sparer – finanzieren Waffenexporte in großem Stil mit, auch jene, die nach Saudi-Arabien gehen, um im Jemenkrieg eingesetzt zu werden.

Schlecht fürs Image, gut für die Rendite

Wie stark führende Finanzunternehmen in Kriege und Konflikte verwickelt sind, ist nicht jedem Anleger bekannt. Denn über die Verquickungen zwischen Geldinstituten und der Waffenindustrie hält man sich in der Finanzbranche lieber bedeckt.

Die Investitionen deutscher Sparer, so stellt die Untersuchung fest, nehmen meist Umwege. Privatpersonen legen ihr Geld bei Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften an. Dieses Geld landet wiederum in Fonds, Aktien oder Rentenversicherungen. In vielen Aktienpaketen und Fonds sind auch Rüstungsunternehmen vertreten. Renditen entstehen daher auch durch Kriege und Konflikte. Eine klare Richtlinie für das ethische Handeln deutscher Banken scheint es unterdessen nicht zu geben. Die Verbindung zwischen Banken und Rüstungsindustrie müsse, so die Autoren, einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Etwas Licht ins Dunkel Die Studie zeichnet zunächst den Weg deutscher Rüstungsexporte nach.

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