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Das traditionelle Rechts-Links-Schema verändert sich – zugunsten der Grünen
Das traditionelle Rechts-Links-Schema verändert sich – zugunsten der Grünen

Das Argument in Kürze

Der Erfolg der Grünen in Bayern ist mehr als eine Verschiebung der politischen Mehrheiten. Er zeigt nicht nur kurzfristig veränderte Wählermeinungen, sondern etwas viel tiefer Liegendes: Das traditionelle Rechts-Links-Schema verändert sich. Das schreibt zumindest Reinhard Bütikofer, der Ko-Vorsitzende der europäischen Grünen.

Klare Kante statt Desorientierung

Die Grünen, sagt Bütikofer, beweisen gerade, dass die politische Mitte neu gestaltet werde. Es sei nicht so, dass traditionelle Parteien gerade zugrunde gingen – aber die politische Einstellung der Wählerschaft verschiebt sich. Und zwar in Richtung der Grünen.

Und tatsächlich zeigen die bayerischen Wahlen, dass die SPD rund 210.000 und die CSU rund 180.000 Wähler an die Grünen verloren hat. Aber die gleiche Zahl an ehemaligen CSU-Wählern hat sich in Bayern für die AfD entschieden. Die Wähler verlieren die Orientierung, weil die Volksparteien kein klares Profil mehr zeigen.

Genau das ist es, was die Grünen laut Bütikofer bei der Wahl in Bayern richtig gemacht haben: eine klare Positionierung. Andere Parteien, sagt er, hätten zugelassen, dass wichtige Werte wie Toleranz und Offenheit aufgrund des politischen Drucks der Rechtsextremen in den Hintergrund gerieten. Nicht so die Grünen, sagt er.

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