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Das bedingungslose Grundeinkommen könnte uns retten
Das bedingungslose Grundeinkommen könnte uns retten

Das Argument in Kürze:

Der Philosoph Richard David Precht ist überzeugt: Die Digitalisierung wird mehr Arbeitsplätze vernichten, als sie schaffen wird. Um die Probleme der Massenarbeitslosigkeit abzufedern, gebe es nur eine Lösung: Ein bedingungsloses Grundeinkommen. Auf XING plädiert er dafür, ein solches Grundeinkommen über Mikrosteuern zu finanzieren.

Der Verlust einer Erwerbsarbeit ist zwar philosophisch kein Problem, pychologisch aber schon

Für die Philosophie würde sich ein Traum erfüllen, wenn Maschinen den Menschen alle Arbeiten abnehmen. In der Realität wäre das eher ein Alptraum, sagt Precht. Zu schwerwiegend wären die Konsequenzen, denn die Menschen könnten sich überflüssig und wertlos fühlen. Das Szenario droht uns in Deutschland, denn die Digitalisierung wird viele klassische Berufe ersetzen.

Richard David Precht meint: Das bedingungslose Grundeinkommen könnte ein Mittel sein, um die finanzielle und psychische Massenarmut in den nächsten Jahrzehnten zu verhindern. Denn damit würden sich alle Menschen gleichbehandelt fühlen. Ein Arbeitsloser hätte dann nicht das Gefühl, von der Gesellschaft nur mitgetragen zu werden.

Parallel sollte ein Bildungssystem aufgebaut werden, das Menschen dazu ermutert, selbstständig Ideen zu entwicklen. Auch in Zeiten der Arbeitslosigkeit blieben die Menschen dann innovativ und aktiv.

Precht streitet ab, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht finanzierbar sei.

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