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Darum brauchen Frauen keine Angst um ihre Jobs haben – Männer aber schon
Darum brauchen Frauen keine Angst um ihre Jobs haben - Männer aber schon

Das Argument in Kürze

Frauen haben von der Digitalisierung weniger zu befürchten als Männer, schreibt Fabrizio Carmignani auf THE CONVERSATION. Einer der Gründe: Sie arbeiten häufiger in Berufen, die starke soziale Fähigkeiten erfordern. In diesen Jobs können Menschen schwerer durch Roboter ersetzt werden.

Endlich einmal die Frauen im Vorteil

Zuerst Carmignanis gute Nachricht: Die Angst, dass Roboter eines Tages die meisten Menschen in ihren Jobs ersetzen, sei prinzipiell unbegründet. Manche müssten sich aber dennoch mehr Sorgen machen als andere. Männer zum Beispiel. Denn für sie werde, schreibt Carmignani, die Automatisierung der Arbeit, die der technische Fortschritt mit sich bringt, stärkere Folgen haben als für Frauen. Historisch gesehen hätten Innovationen die Nachfrage nach weiblichen Arbeitskräften sogar erhöht.

In Industrieländern seien Frauen durchschnittlich besser gebildet und haben mehr Digitalkompetenz als Männer. Das macht sie zu besseren Fachkräften. Und laut Carmignani werden in Zukunft immer weniger Hilfs- und immer mehr Fachkräfte gebraucht werden. Denn die Kompetenzen von gut ausgebildeten Fachkräften sind schwerer durch Automatisierung zu ersetzen. Dasselbe gilt für soziale Berufe wie Krankenschwester, LehrerIn und SozialarbeiterIn. Bei beiden Aspekten haben Frauen die Nase vorn, denn im sozialen Bereich sind auch deutlich mehr Frauen tätig.

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