Zurück zur Übersicht
Wenn wir Konzerne nicht beschränken, werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher
Deutschland sperrt sich gegen ein UN-Abkommen, das Konzerne zu Menschenrechten verpflichten würde
( Link zum Originalbild | Urheber: Jonathan Kho | Unsplash | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Sollten wir die Macht großer Konzerne wirklich stärker beschränken? Die Wirtschaftsjournalistin Catherine Hoffmann findet: Unbedingt! Denn je mächtiger die Konzerne werden, desto kleiner werde die Lohnquote, also der Anteil der Löhne am Umsatz und am Volkseinkommen. Während die Macht der Superkonzerne sich entfaltet, werden die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher, schreibt Hoffmann in der SUEDDEUTSCHEN ZEITUNG. Es sei Zeit, dass sich das ändert.

Zu viel Macht der Konzerne ist schlecht für Arbeitnehmer und Wirtschaft

Hoffmann verweist auf eine Studie des Züricher Professors David Dorn und seiner Kollegen, die zeigt: Während die Gewinne großer Konzerne steigen, verdienen Arbeitnehmer prozentual gesehen immer weniger an den Profiten. In der Ökonomie spricht man von der Lohnquote. Die Lohnquote ist der Anteil, den die Arbeitnehmer am Volkseinkommen eines Staates haben. Und diese Lohnquote sinkt in den vergangenen Jahren immer weiter. Während die Machtkonzentration der Unternehmen in allen Branchen steigt.

In Deutschland zum Beispiel betrug die Lohnquote im Jahr 2000 rund 72 Prozent. 2016 waren es nur noch 68,7 Prozent. Auch in den USA, anderen europäischen Ländern und sogar in China sinkt die Lohnquote. Und weil die Gewinne der Unternehmen immer weiter steigen und die Löhne der Arbeitnehmer nicht mithalten,

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.