Zurück zur Debattenübersicht
Nur weil das alle behaupten, heißt es noch lange nicht, dass es richtig ist, Konzerne wie Google und Facebook zu zerschlagen
Nur weil das alle behaupten, heißt es noch lange nicht, dass es richtig ist, Konzerne wie Google und Facebook zu zerschlagen

Argument in Kürze:

Alle beschweren sich. Regierungschefs in der EU behaupten, dass Firmen, wie Facebook oder Google zu groß sind oder zu wenig Steuern zahlen. Dabei bleibe völlig unklar, was sie mit „zu groß“ meinen, schreibt der Journalist Alexander Armbruster. Man müsse die Forderung, die Tech-Giganten zu zerschlagen, schon besser begründen können. Außerdem sei es auch gar nicht so leicht möglich, die Tech-Giganten aufzuspalten, schreibt er in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG.

Die Kritikpunkte an den großen Firmen des Silicon Valley sind oft inhaltsleer

Wenn es um Kritik an den mächtigen Firmen der Digitalwirtschaft geht, dann liegen die Argumente seit langem parat. Immer wieder angeführt wird beispielsweise der unzureichende Datenschutz. Oder es wird behauptet, dass die Technologiekonzerne zu wenig besteuert würden.

Für Armbruster sind das fadenscheinige Argumente aus zwei Gründen: Erstens, weil die Regierungen selbst bestimmen, wie viele Steuern sie erheben und die Big Five des Silicon Valley sich durchaus an die Vorgaben hielten. Und zweitens habe die EU in diesem Jahr mit ihrer neuen Datenschutzverordnung einiges für den Schutz personenbezogener Daten getan. Die Idee der Aufspaltung mag für viele Kritiker attraktiv klingen. Aber weil es die extremste Form der staatlichen Einmischung ist,

Möchten Sie weiterlesen?

Jetzt einen Monat The Buzzard Premium kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Premium-Abo testen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.