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Sommermärchen 2.0: Das sagen die Fußballfans
Link zum Originalbild: https://pixabay.com/de/der-ball-stadion-fu%C3%9Fball-488714/
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Der tägliche Blick über den Tellerrand mit The Buzzard.

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Deutschland wird im Jahr 2024 die Europameisterschaft ausrichten, nach der Weltmeisterschaft 2006 kommt damit wieder ein fußballerisches Großereignis nach Deutschland. Die Freude beim Deutschen Fußballbund (DFB) ist groß: DFB-Präsident Reinhard Grindel bedankte sich bei der UEFA für das „unglaubliche Vertrauen“, EM-Botschafter Philipp Lahm sagte, man wolle „gemeinsam ein riesengroßes Fest mit ganz Europa feiern“, schreibt die Berliner Zeitung. Deutschland hatte sich mit 12 zu vier Stimmen gegen Mitbewerber Türkei durchgesetzt, das Ergebnis der Abstimmung war am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben worden. Von der EM profitiert unter anderem auch die deutsche Wirtschaft: Die erhofft sich von der EM nämlich einen Konjunkturschub mit Milliardengewinnen, wie n-tv berichtet.

Eine zusätzliche Perspektive zum Thema bietet die Sportschau, nämlich die der Fans. Deren Reaktion ist gespalten, wie der Sender mit einem Video zeigt: „Die Preise sind natürlich exorbitant“, sagt etwa ein befragter Fan. Außerdem hätten Großereignisse wie Europa- oder Weltmeisterschaften durchaus negative Begleiterscheinungen für die Fußballfans, so ein befragtes Mitglied der Faninitiative Football Supporters Europe. Er nennt einige Beispiele: „Stadionumbauten, dass Stehplätze abgebaut werden, die Preise gestiegen sind, dass Fans überhaupt nicht involviert wurden.“ Auch eine mögliche Lösung für Bedenken der Fans nennt die Sportschau in dem Video, nämlich die von DFB-Präsident Grindel: Der wünscht sich für die EM demnach einen „neuen Fandialog“.

„Seit Monaten herrscht Krise zwischen Fans in den Stadien und den Fußballorganisatoren. Kritik an zu viel Vermarktung, Montagsspielen – und an der Euro 2024 (Sprecher). Das rührt vor allem daher, dass die Erfahrung von solchen Veranstaltungen – WMs/EMs – einfach diejenige ist, dass die EM oft negative Begleiterscheinung für Fußballfans im jeweiligen Land hat“ (Martin Endemann, Faninitiative).

 

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Jeden Montag- bis Freitagmorgen um 7 Uhr erscheint an dieser Stelle der Perspektivwechsel am Morgen. Hier finden Sie täglich einen Artikel, der zu einem aktuellen Tagesthema eine alternative Sichtweise bietet. In unserem Archiv finden Sie darüber hinaus Debattenübersichten zu den wichtigen politischen Themen unserer Zeit. 

 

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Wer steckt dahinter?

Nadja Tausche
Kommt aus:München
Politische Position:Versucht, alle politischen Richtungen zumindest neutral zu betrachten
Arbeitet für/als:Arbeitet als freie Journalistin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Donaukurier und The Buzzard
Was Sie noch wissen sollten:Nadja Tausche hat im bayerischen Eichstätt und in Barcelona Journalistik studiert.
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