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Wir sind ethisch dazu verpflichtet, vegan zu leben
Wir sind ethisch dazu verpflichtet, vegan zu leben

Das Argument in Kürze:

Wer Fleisch ist, nehme wissentlich in Kauf, dass Tiere unter schlechten Bedingungen leben müssten und früh getötet würden, meint die Ernährungswissenschaftlerin Felicitas Kitali, die für die Tierschutzorganisation Peta arbeitet. Wer mit reinem Gewissen leben möchte, kann dies demnach nur als Veganer tun. Denn sowohl für tierische Produkte wie Milch und Eier als auch für Wurst und Fleisch leiden Tiere unter Verstümmelungen oder nicht artgerechter Haltung.

Laut Kitali ist die Entscheidung für eine vegane Ernährung in erster Linie eine ethische. Sie stuft die Pflicht, anderen Lebewesen Leid zu ersparen, in moralischer Hinsicht höher ein als gesundheitliche und soziale Gründe, die für das Festhalten am Fleischverzehr sprechen.

Eine vegane Erziehung als Teil der Gewissensbildung

Den Fokus legt Felicitias Kitali in ihrer Stellungnahme auf die Werteerziehung bei Kindern. Bereits in frühen Jahren solle man diesen Empathie für Tiere näherbringen und dabei keinen Unterschied zwischen „Haustieren“ und „Nutztieren“ machen. Eine derartige moralische Erziehung muss – nach Meinung der Autorin – in einen veganen Lebensstil münden. Dies sei mehr eine bewusste Gewissens- und weniger eine gesundheitliche Entscheidung, die durch die große Auswahl an veganen Nahrungsmitteln in der heutigen Zeit begünstigt werde.

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