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Können Muslime vegan leben? Ein Blogeintrag von einer muslimischen Veganerin
Können Muslime vegan leben? Ein Blogeintrag von einer muslimischen Veganerin

Das Argument in Kürze:

Nada El Barshoumi blogt über Ernährung. Tierprodukte mag sie nicht. Denn El Barshoumi ist Veganerin. Gleichzeitig ist sie Muslimin – und sie fragt sich, ob das überhaupt geht. Muslimin sein und gleichzeitig vegan. Denn in der islamistischen Tradition spielen aber Tieropfer eine wichtige Rolle. Beispielsweise während Eid Al Adha, einem Fest, bei dem mehr als 100 Millionen Tiere weltweit geschlachtet werden. Können Muslime trotzdem Veganer sein? Nada El Barshoumi findet, ja. Im Koran stehe nämlich, dass Tiere human und respektvoll behandelt werden sollten. Heutige Massentierhaltung erfülle aber dieses Prinzip gar nicht.

Würde der Prophet mit der Massentierhaltung klarkommen?

Nada El Barshoumi Entscheidung vegan zu leben, musste sie vor ihrer Familie verteidigen – ihre Verwandten glauben, Fleisch sei ein untrennbarer Teil des Islams. Zu Unrecht, meint El Barshoumi. Zwar gibt die Bloggerin zu, dass Fleischkonsum stellenweise im Koran erwähnt wird. Er werde aber nicht als Muss genannt. Im Gegenteil: Im Koran stehe, Menschen sollten den Tieren ein friedliches Leben garantieren. Der Prophet Mohammed verurteile sogar ausdrücklich, dass Tiere geschlagen und markiert werden.

Wenn Tiere schon getötet werden müssen, solle dies nach Halal-Regeln passieren.

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