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Deshalb könnte der Ausstieg aus der Kohleenergie zu einer globalen Finanzkrise führen
Deshalb könnte der Ausstieg aus der Kohleenergie zu einer globalen Finanzkrise führen

Das Argument in Kürze: Bereits in den 2020ern könnte die Energiewende zu einer globalen Finanzkrise führen. Das ist die Prognose der britischen Denkfabrik CARBON TRACKER. Der Grund: Weltweit stecken rund 25 Billionen US-Dollar in fossiler Energie – in Kraftwerken, Pipelines, in Öl- und Kohlereserven. Diese Investments verlieren massiv an Wert, weil die erneuerbaren Energien fossile Brennstoffe ersetzen, meint die Denkfabrik. Die „Carbon Bubble“ werde platzen.

Gefahr einer „Kohle-Spekulationsblase“

In den 2020er Jahren sehen die Experten in ihrer Analyse einen Höhepunkt der weltweiten Nachfrage nach fossilen Brennstoffen voraus. Auf diesen soll dann, bedingt durch den Aufstieg der erneuerbaren Energien, ein Sturz der Öl-, Gas- und Kohle-Aktien erfolgen. Der Preisverfall der fossilen Brennstoffe und die Wertsteigerung der erneuerbaren Energien gefährde Investoren, die im Besitz von Aktien herkömmlicher Gas- und Öl-Produzenten seien. Die Experten von CARBON TRACKER sehen die Gefahr einer Spekulationsblase. Wenn die „Carbon Bubble“ platzt, werde das schwerwiegende Auswirkungen auf verschiedene Wirtschaftszweige haben. Eine Finanzkrise wie 2008 könnte sich wiederholen.

„We believe it highly likely therefore that emerging markets will increasingly source their energy demand growth from renewable sources not from fossil fuels.“

Der Beitrag wird empfohlen von: Andrea Eibl

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