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Alle Anhänger linker Politik sollten zusammenarbeiten
Alle Anhänger linker Politik sollten zusammenarbeiten

Das Argument in Kürze:

Der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow (SPD) macht sich stark für linke Sammlungsbewegungen jenseits der herkömmlichen Parteienlandschaft. Besonders junge Menschen ziehe es nicht mehr in Parteien, trotzdem wollten sie sich engagieren. Bülow konstatiert, dass die große Koalition Themen der Rechtspopulisten übernehme. Dem müsse man etwas entgegensetzen, gerade jetzt, wo die Rechten immer lauter würden. Seine Hoffnung: Linke Sammelbewegungen könnten genau das. Sie könnten progressiven Meinungen eine Stimme geben, wo die Parteien es nicht schaffen – etwa bei Themen wie Klima, Bildung, Pflege oder bezahlbarem Wohnraum. Der Rückhalt in der Bevölkerung sei da.

Linke Parteien in der Krise, trotz Unterstützung in der Bevölkerung

Bülow legt dar, dass sich die Mitgliederzahlen von SPD, Linken und Grünen in den vergangen 20 Jahren halbiert haben. In einem ähnlichen Zeitraum hätten die Parteien auch rund 15 Prozent ihrer Wähler verloren. Bülow glaubt, dass sie nicht bestehen können, wenn sie sich nicht grundlegend erneuern. Das betreffe besonders Mitte-Links-Parteien, die sich häufig gegen strukturelle Veränderungen sträubten.

Dabei gebe es in der Bevölkerung – Bülow bezieht sich auf den Deutschlandtrend – Mehrheiten für eine progressive Sozialpolitik. Und an Problemen mangele es auch nicht: wachsende Ungleichheit, abnehmende soziale Mobilität,

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