So kann politische Arbeit gegen Rechts aussehen
So kann politische Arbeit gegen Rechts aussehen

Das Argument in Kürze:

Engagement gegen Rechts ist oft undankbar. Wer sich in Ostdeutschland gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt, kann ein Lied davon singen, schreibt Matthias Meisen im TAGESSPIEGEL. Einige geben auf, andere bleiben. Um die Vorbilder zu stärken, zeichnet das Bündnis Demokratie und Toleranz jedes Jahr Menschen aus, die ehrenamtlich für eine „demokratische und tolerante Alltagskultur“ eintreten. Die Auszeichnung zeigt, wie politische Bildungsarbeit aussehen kann.

Gehen oder doch bleiben? Vor dieser Entscheidung stehen viele, die sich im Osten gegen Fremdenfeindlichkeit engagieren

In diesem Jahr gibt es zwei Preisträger aus Ostdeutschland. Das Ehepaar Markus und Susanna Nierth aus Sachsen-Anhalt und Annalena Schmidt, eine Bloggerin, die in Bautzen lebt. Markus Nierth war parteiloser Bürgermeister in Tröglitz und trat zurück, als die NPD einen Demonstrationszug vor das Haus seiner Familie führen wollte. Das Ehepaar Nierth blieb, trotz der Drohungen gegen die Familie, und warnt weiter eindringlich vor rechtsextremem Gedankengut. Auch Schmidt bleibt als Zugezogene vorerst in Sachsen wohnen, obwohl sie mit einigen politischen Einstellungen vor Ort hadert. Sie kommentiert nach wie vor die innenpolitischen Verfehlungen, wenn es um rechte Gewalt geht.

Das Bündnis wurde im Jahr 2000 gemeinsam vom Bundesministerium des Inneren und des Bundesjustizministeriums gegründet.

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