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Wie verändern Computerspiele unser Gehirn?
Wie verändern Computerspiele unser Gehirn?

Das Argument in Kürze

Computerspiele sind in unserer Industriegesellschaft ein Massenphänomen. Aber welchen Einfluss haben sie auf Gehirn und Verhalten? Darauf gibt es keine klare Antwort, schreibt Georg Rüschemeyer in der FAS. Die Studien – und es sind Hunderte jedes Jahr – widersprechen sich. Einige weisen positive Effekte nach, andere negative. Daher kann jeder Ergebnisse finden, die der eigenen Meinung entsprechen.

Verbesserte Hirnfunktionen, solange Spielzeiten moderat bleiben

Die Aufmerksamkeit gezielt steuern und irrelevante Sinneseindrücke ausblenden, das können Computerspieler besser. Das sei das Ergebnis der meisten Studien, schreibt Rüschemeyer. Auch das räumliche Vorstellungsvermögen profitiert, und Spieler können leichter zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her wechseln. Solche Effekte macht sich die Medizin zueigen – nach Schlaganfällen können Computerspiele helfen, kognitive Defizite zu behandeln.

Gleichzeitig werden irreführende Erwartungen geschürt, gerade von der Wirtschaft. Das Gehirntraining ist dafür ein Beispiel. Es mangelt an Belegen dafür, dass sich dort erzielte Trainingseffekte auf Fähigkeiten im Alltag übertragen lassen. Werbung für „Gehirnjogging“ nutze die Ängste älterer Menschen vor dem Verlust kognitiver Fähigkeiten aus. Und eine Studie der Universität Ulm zeigt am Beispiel von World of Warcraft, dass exzessives Spielen die graue Hirnsubstanz verringert. Je exzessiver das Spiel,

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