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Das Militär spielt mit
Das Militär spielt mit

Das Argument in Kürze:

Computerspiele und das Militär sind nicht voneinander zu trennen, schreibt der Kulturwissenschaftler Christian Huberts in einem feuilletonistischen Essay für ZEIT ONLINE. Die ersten Computerspiele seien mithilfe von Kriegstechnologie erschaffen worden. Und auch heute noch schwinge der Geist des Militärs in fast jedem Computerspiel mit.

Von der Atombombe zum Computerspiel

Die ersten elektronischen Spiele wurden direkt vom Militär beeinflusst: Die ersten Computerspieler waren Soldaten, schreibt Huberts, die ihre militärischen Rechenmaschinen zum Spielen nutzten, wenn es nichts anderes zu tun gab. Und einer der ersten Spieleentwickler sei der Physiker William Higinbotham gewesen, der davor den Zündmechanismus der ersten Atombombe gebaut hatte.

Später drehte sich der Einfluss um. Computerspiele aus der Unterhaltungsindustrie wurden leicht verändert und in der Ausbildung des Militärs genutzt, schreibt Huberts. Er nennt die Spiele „Battlezone“ und „Doom 2“, aus denen die Ausbildungswerkzeuge „Bradley Trainer“ und „Marine Doom“ für das US-Militär und die US-Marine gemacht wurden. Nicht nur offensichtliche Kampfspiele, sogar Spiele, in denen Super Mario gegen Rabbids kämpfe, trügen noch immer den „ideologischen Muff“ des Militärs in sich.

Da Huberts oft Namen von Spielen nennt, ist der Text für Menschen,

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