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Warum sich ein angesehener Meteorologe auf die Seite der Klimawandel-Skeptiker gestellt hat
Warum sich ein angesehener Meteorologe auf die Seite der Klimawandel-Skeptiker gestellt hat
( Link zum Originalbild | Urheber: Vogler | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Das Argument in Kürze:

Der Schwede Lennart Bengtsson war Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg, einem weltweit führenden Klimaforschungszentrum. 2014 wechselte er sehr überraschend in das Lager der Klimawandel-Skeptiker. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erläutert er, warum.

„Ich bin immer ein Skeptiker gewesen“

Im Mai 2014 wurde Bengtsson für kurze Zeit Mitglied im Akademischen Beirat der „Global Warming Policy Foundation (GWPF)“.  Die britische Lobbyorganisation setzt sich dafür ein, angebliche Überreaktionen gegen den Klimawandel abzuwehren. Denn sie vertritt die Auffassung, dass der Klimawandel als Problem überschätzt wird.

Auf die Frage, warum er zur GWPF gewechselt hat, antwortet Bengtsson, dass er es wichtig findet, eine breite Debatte über Energie und Klima anzustoßen. Und eine Debatte bedeute für ihn auch, dass Wissenschaftler skeptisch sein dürfen, dass sie zweifeln können, dass sie gehört werden, auch wenn sie anderer Meinung sind. Er unterstreicht: „Ich bin immer ein Skeptiker gewesen, und ich glaube, das ist es, was die meisten Wissenschaftler wirklich sind.“

Der Meteorologe sagt im Interview nicht, dass er die Hypothese des menschengemachten Klimawandels für grundlegend falsch hält. Er betont aber, dass es frustrierend sei, dass die Klimawissenschaft nicht in der Lage sei,

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