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Ohne Gentrifizierung würden die Städte sterben
Ohne Gentrifizierung würden die Städte sterben

Das Argument in Kürze:

Gentrifizierung sei eigentlich gut für Städte, schreibt Ryan McMaken, denn sie hebe den Wert der Immobilien. Viel schlimmer sei es, wenn niemand mehr in einem Stadtteil wohnen wolle. Dann sinke der Wert der Immobilien, während die Kriminalität steigt. Wer in einer betroffenen Gegend wohne, wünsche sich ein bisschen Gentrifizierung, schreibt der Journalist.

Nicht das Land an sich ist wertvoll, sondern seine Lage

Ryan McMaken hat sich mit vielen Städten in den USA auseinandergesetzt. Seine Schlussfolgerungen lassen sich genauso aber auch auf Deutschland übertragen. Es gibt ein Schicksal, das viel schlimmer ist als Gentrifizierung, schreibt er – und zwar, wenn Menschen eine Stadt oder ein Viertel verlassen und keiner mehr dort hinziehen will. De-Gentrifizierung nennt der Journalist das. Wegen ökonomischem Verfall und Arbeitslosigkeit bewege sich der Wert von Immobilien in manchen Regionen gegen Null. Die leeren Häuser zögen Dealer und Hausbesetzer an, die Kriminalität steige.

Investitionen, schreibt McMaken, scheitern in solchen Regionen in den meisten Fällen, wenn einmal alle weggezogen sind. Letztendlich seien die meisten Immobilien über lange Zeit leer, bevor die Stadt die Gebäude dem Erdboden gleichmache. Dass Immobilienpreise immer steigen, sei ein Mythos. Es sei nicht das Land an sich,

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