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Während die einen zuziehen, verlieren die anderen ihre Heimat
Während die einen zuziehen, verlieren die anderen ihre Heimat

Das Argument in Kürze Gentrifizierung lockt nicht nur junge und gut situierte Menschen an, sie vertreibt auch die alteingesessene Bevölkerung aus ihren Stadtvierteln, kritisiert der Schuldenberater Jorge Newbery in einem Blogbeitrag für die HUFFINGTON POST. Denn die Mieten steigen und das Leben in den Vierteln wird teurer. Die Folge: Das Miteinander von gesellschaftlichen Gruppen geht verloren und am Rande der Städte entstehen Problemviertel, in denen es zu Kriminalität und zu zunehmenden Spannungen kommt.

 

Gentrifizierung zerstört lokale Kultur Gebäude werden saniert und mit hochwertigen Eigentumswohnungen bestückt, hippe Bars und moderne Vergnügungsmeilen ersetzen bestehende Industrien – der Lauf der Dinge, könnte man schulterzuckend sagen. Doch das Problem, das Jorge Newbery sieht, erschöpft sich nicht in erhöhten Mietpreisen oder veränderten Einkommensstrukturen. Wenn die Alteingesessenen fortziehen, hinterlässt das soziokulturell Spuren. Darüber hinaus stellt Newbery noch eine ganz grundsätzliche Frage: Warum ist die Aufwertung bestimmter Wohngegenden mit dem Zuzug weißer Arbeitnehmer verknüpft? Letztlich zeigt die Gentrifizierung aus seiner Sicht damit auch das ungelöste Problem der ethnischen Ungleichheit:

 

„The displaced are disproportionately minority groups. As increasing costs fuel pressure to flee, neighborhood demographics become homogenized, heightening racial tension. Minority residents may feel resentment toward the white newcomers who have desecrated the place they call home.

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